Die Enthinderungsselbsthilfe versteht sich als gesamtgesellschaftliche Interessenvertretung aller Autisten. Sie bietet als zuverlässiger Ansprechpartner für Autisten, gesellschaftliche Gruppen und Angehörigen (z.B. Eltern) von Autisten Beratung, Hilfe und Unterstützung zu praktischen Themen und zum Thema Autismus und dessen Verstehen an sich, sowie einen Ratgeber zur Selbsthilfe an. Nichtautisten, die sich informieren möchten, sind herzlich willkommen und zur Unterstützung und Mitarbeit eingeladen.
Der Ombudsrat
Verfasst von 55555 am 16. August 2008 - 13:06Der Ombudsrat versteht sich als unabhängiger Schlichter in allen Situationen mangelnder Barrierefreiheit für Autisten. Die Inanspruchnahme ist kostenfrei. Nichtautisten, die in ihrem Umfeld Barrieren für Autisten erkennen und beseitigen möchten, sind herzlich gebeten, mit dem Ombudsrat zusammen zu arbeiten. Abweichend zu den meisten anderen Ombudsstellen begleitet der Ombudsrat gegebenenfalls in Absprache mit dem Klienten auch die gerichtliche Durchsetzung von Bedingungen der Enthinderung.
7 allgemeine Distanzierungen
Verfasst von 55555 am 18. Januar 2010 - 14:24Der ESH begegnen im Alltag immer wieder Ansichten, die wir problematisch finden. Aus diesem Grund möchten wir uns geballt von verschiedenen Sachverhalten distanzieren und teils Lösungen aufzeigen.
Das neue Projekt Online-Schule
Verfasst von 55555 am 8. Januar 2010 - 21:30Mit dem Jahreswechsel hat auch das Projekt Online-Schule einen Paradigmenwechsel vollzogen. Nun wird keine Schule mehr angestrebt, die sich weitgehend online abspielt, sondern eine Beschulung in Regelklassen, jedoch für Autisten mit einem Zugang, wie es bei der Onlineschule geplant war.
Der aktuelle Projektstand findet sich unter der bereits bekannten Adresse.
Deutscher Behindertenrat: Autismus Deutschland vertritt die Interessen von autistischen Menschen
Verfasst von 55555 am 18. Juni 2009 - 12:43Der Kontakt der ESH zum vom deutschen Staat beauftragten "Deutschen Behindertenrat - Das Aktionsbündnis Deutscher Behindertenverbände" (DBR) gerät immer mehr zur unglaublichen Posse. Zur Vorgeschichte kann hier nachgelesen werden.
Da der DBR, wie schon früher, seit Monaten gegenüber der ESH nicht antwortete, sei hier ein wenig aus einem Brief des DBR vom März 2009 zitiert:
ESH-Projekt: Gründung einer Online-Schule für Autisten
Verfasst von 55555 am 8. Mai 2009 - 17:18Autisten besitzen die Gabe einer sensiblen Sinneswahrnehmung. Diese wird in einer durchschnittlichen Schulumgebung schnell zum Bildungshindernis. Wie soll Wissen aufgenommen werden, wenn die Eindrücke aufgrund der Umgebung allgemein überfordern, chronisch Kräfte rauben und Kommunikation, wenn überhaupt, nur unter erheblich erschwerten Umständen möglich ist.
Bevor wir die konkreten Gründungsvorbereitungen starten, wäre es gut zu wissen, wieviele Eltern bereit wären, ihre Kinder auf diese neue und einzigartige Schule gehen zu lassen, oder bereit wären zu wechseln.
Die Projektseite findet sich hier.
Schulprobleme - AG Schule der ESH
Verfasst von 55555 am 12. Dezember 2008 - 23:26Eine besondere Häufung von Fällen verzeichnet die ESH im Bereich der Schule. Autistische Kinder sind von barrierehaltigen Schulen überfordert, das dortige Personal versteht nicht was Autismus ist. Besonders verantwortungsvolle Eltern, die ihre Kinder zu ihrem Schutz aus solchen Schulen nehmen, werden gedrängt ihre Kinder gemäß der Schulpflicht wieder in die Schule zu schicken, obwohl die Bedingungen dort nicht als geeignet bezeichnet werden können. Was passiert dann erst mit autistischen Kindern, die kaum engagierte oder interessierte Eltern haben?
Die deutsche Behindertenlobby - potemkinsche Dörfer?
Verfasst von 55555 am 29. November 2008 - 15:02Es ist grundsätzlich nicht statthaft Kommunikation zu veröffentlichen. Jedoch gibt es Fälle, in denen Anspruch und Wirklichkeit von Personen oder Institutionen, die in einer gewissen Verantwortung stehen, derartig gravierende Ausmaße annimmt, daß davon eine Ausnahme zu machen ist, um diese Mißstände nicht auch noch durch falsch verstandene Gutmütigkeit zu stützen. Eine menschliche Gesellschaft lebt von der stetigen Bekämpfung von Mißständen, Trägheit, Ausgrenzung, Selbstgefälligkeit, Willkür und dergleichen mehr.
Aktive Ausgrenzung und Diskriminierung von Autisten durch Behindertenverbände am Beispiel Deutscher Behindertenrat und VdK
Verfasst von 55555 am 11. November 2008 - 13:23Behindertenverbände und Gremien, die Mitsprache von durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen behinderten Personen bei politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen sicherstellen sollen, haben eine klare Aufgabenstellung.
Beispiel Deutscher Behindertenrat:
Der erklärte Anspruch:
Der Deutsche Behindertenrat präsentiert sich selbst als hervorgehobene, offensiv im Sinne von behinderten Menschen auftretende Organisation.
Schwangerschaft als Behinderung einstufen - Minderheitendiskriminierung beenden
Verfasst von 55555 am 25. September 2008 - 13:0325.9.08: Manchmal muß man wohl ungewöhnliche Wege einschlagen um effektiv zu wirken. Das Begriffsverständnis von "Behinderung" ist heute überwiegend pathologisch gefärbt. Dieses Verständnis ist jedoch an sich eine Diskriminierung und steht der Integration von "Behinderten" schon von Seiten ganz grundlegender Denkmuster entgegen. Behindert - das sind irgendwelche Krüppel oder Bematschten. Behindert sind andere, Menschen die man in der Regel nicht kennt. Zumindest für einen großen Teil der Bevölkerung.
